Mit den gesamten Bezugskosten beginnen
Addieren Sie Einkaufspreis, bestätigte Fracht, Handling und nicht erstattungsfähige Steuern. Abziehbare Vorsteuer ist gesondert zu behandeln, wirkt sich aber auf die Liquidität aus. Vergleichen Sie identische Verkaufseinheiten: Ein LKW-Preis ist kein Palettenpreis. Unbestätigte Kosten sind nicht automatisch null; fordern Sie ein Angebot an.
Verkaufbare Einheiten vorsichtig schätzen
Zählen Sie nur Einheiten, die nach der Prüfung realistisch verkaufbar sind. Berücksichtigen Sie Defekte, unvollständige Sets, Verpackungsschäden und unverkäufliche Bestände. Ein hypothetischer Posten mit 100 Artikeln und 20 unverkäuflichen Einheiten liefert nur 80 umsatzfähige Artikel. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Fehlerquote eines Angebots.
Erreichbare Verkaufspreise verwenden
Orientieren Sie sich an abgeschlossenen Verkäufen desselben Modells mit vergleichbarem Zustand und Zubehör, nicht nur an UVP-Angaben. Ziehen Sie Plattformgebühren, Zahlungsgebühren, Verpackung, Porto, Reparaturen und erwartete Rücksendungen ab. Berücksichtigen Sie Prüf- und Arbeitszeit. Ein hoher theoretischer Warenwert beweist keine erzielbaren Erlöse.
Gewinnschwelle und Risikoszenarien berechnen
Der geschätzte Gewinn entspricht den Nettoverkaufserlösen abzüglich der gesamten Bezugskosten. Die erforderlichen Nettoerlöse je verkaufbarer Einheit ergeben sich aus Bezugskosten geteilt durch verkaufbare Einheiten. Rechnen Sie auch mit langsamerem Absatz, niedrigeren Preisen und höheren Ausfällen. Wiederverkaufsgewinn ist nicht garantiert.
Die Versandschätzung für eine einzelne Palette beträgt 89 €. Mehrere Paletten und komplette LKW-Ladungen benötigen ein separates Angebot. Verfügbarkeit, Warenliste, Abholung und Umsatzsteuer sind vor der Bestellung zu bestätigen.